Gesundheitliche Aspekte des Whirlpools

Whirlpools, auch Jacuzzi genannt nach ihrem italo-amerikanischen Erfinder, sind eine Form der Hydrotherapie. Das zugrunde liegende Prinzip ist relativ einfach: der Jacuzzi ist eine Art Badewanne mit Wasserdüsen und Öffnungen im Boden, aus denen Luftblasen gepresst werden. Durch den Strahl der Düsen und das Aufsteigen der Luftblasen wird der Körper des Benutzers sanft massiert. Im Zusammenspiel mit der Tatsache, dass Wasser den Körper von seinem Eigengewicht entlastet, wird der Whirlpool eine relativ einfache und preiswerte Form einer quasi-orthopädischen Therapieform, die ohne Probleme im eigenen Haus installiert werden kann.

Ein moderner Whirlpool hat darüber hinaus einstellbare Düsen, mit denen der Druck erhöht oder erniedrigt werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, die Art der Hydro-Massage zu bestimmen, von sanften bis hin zu starken Gewebs- und Muskelmassagen gegen Muskel- und Gelenkschmerzen. Der verlängerte Aufenthalt im Wasser fördert darüber hinaus einen gesunden und tieferen Schlaf, der wichtig ist für eine komplette Regeneration des gesamten Organismus.

Ein Whirlpool mit eingebauter Heizung ist in der Lage über die Wassertemperatur die Körpertemperatur anzuheben. Die Erwärmung resultiert in einer Erweiterung der peripheren Blutgefäße und damit in deren besseren Durchblutung. Dadurch können metabolische Abfallprodukte besser und schneller aus der Peripherie entfernt werden (Entgiftungseffekt) und Sauerstoff und Nährstoffe an die Zielzellen herangebracht werden.

Ist der Whirlpool groß genug, kann er auch ein ausgezeichnetes Instrument für soziale und familiäre Kontakte werden. Eine gemeinsame Benutzung des Jacuzzi von der ganzen Familie unter körperlich entspannenden Bedingungen fördert mit großer Wahrscheinlichkeit auch sozial entspannende Effekte.